Wiese und Acker

„Die Wiesen Mitteleuropas waren einst von einer reichhaltigen Flora und Fauna bewohnt.“ (*)
Wiese und Acker sind Orte des Geschehens für Artenvielfalt und Biodiversität.
Eine umsichtige Wirtschaftsweise auf Wiesen und Feldern fördert den Artenreichtum.

7244_c: Karin Lein.jpgERLEBNIS WIESE
Ein wahrer Schatz ist bei engagierten Naturschützern im Passauer Land zu entdecken.
Echte, artenreiche Wiesen gibt es zu bestaunen und mit einer Wiesenpatenschaft zu erhalten.
Magerrasen dienen dem Schwalbenschwanz als Lebensraum, vorzugsweise auf sanft hügeligem Gelände.

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Das in Bayern 2019 stattgefundene Volksbegehren zur Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ wurde erfolgreich abgeschlossen.
Der Bayerische Landtag hat das Volksbegehren angenommen und am 1. August 2019 ist das Artenschutzgesetz in Kraft getreten.

 

Nahe, weite und mutige Ansätze

Wir stellen hier engagierte Menschen und Ideen vor

  • Sikkim – ein weltweit einzigartiges Experiment. Sikkim hat die gesamte Landwirtschaft auf biologischen Anbau umgestellt.
  • Die Verbrauchergemeinschaft Dresden „ist eine nicht-gewinnorientierte Genossenschaft, die Menschen aus Dresden und Umgebung mit hochwertigen Bioprodukten versorgt. Ein besonderes Augenmerk legt sie auf regionale Bio-Produkte und regionale Wirtschaftskreisläufe. Darin sieht sie ihren Beitrag zu einer umweltgerechten Lebensweise und regionalem, alternativen Wirtschaften“.
  • Im hohen Norden führen die Wege über Land zu einem vorbildlichen, regional ökologischen Landbau: LANDWEGE eG (Erzeuger-Verbraucher Genossenschaft EVG)  —  „Wie gesund ist Bio wirklich?“
  • Frisch und Fruchtig. Mit diesem Konzept und einer angenehmen Atmosphäre stellt dieser neue Laden eine gelungene Bereicherung dar. Dabei werden schöne und wertvolle Akzente gesetzt in Richtung regionaler und saisonaler Produkte.
  • BESH – Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall
  • Ein Stück Land – Fleisch-online.kaufen
  • Die Molkerei Berchtesgadener Land nimmt eine Vorreiterrolle ein beim Schutz landwirtschaftlicher Flächen (u.a. Verbot von Glyphosat, was an sich selbstverständlich sein sollte)
  • Der Hofladen Röll in Sandharlanden bei Abensberg gehört zu den 2 % die mit viel positiver Energie und hohen Einsatz folienlos Spargel anbauen und völlig selbstverständlich ohne Gifteinsatz das Unkraut harken.fds.fkdsl.
  • Spargel Rehm – Spargel wie früher:
    „Wir bauen in der zweiten Generation Spargel und Kartoffeln an ohne Folien-Abdeckung. Wir sind in der absoluten Minderheit, es gibt in Deutschland noch 1 – 2 % Spargel ohne Folie.
    Außerdem wird diese Folie, die aus PE besteht, mit den Jahren brüchig und die kleinen Mikro-Plastikteilchen werden durch die Auswaschung in die Erde gespült.
    Nicht zuletzt leidet auch der Geschmack unter dem Treibhaus-Klima, das unter der Folie herrscht. Aus diesen Gründen bleiben wir unserer Philosophie treu.“
  • Eine junges, kreatives Projektteam aus unserer Region zeigt in der Regiothek transparent Wege auf, wie genussvolles Essen, bäuerliche Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung passend zueinander finden.

 

 

Den Lauf der Jahreszeiten intensiv erleben mit einem Saisonkalender

  • Ein schöner ganzjähriger Saisonkalender und Kalender für die einzelnen Monate  finden sich bei Utopia
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    Utopia-Saisonkalender
  • Ein sehr informativer Saisonkalender ist auf der Homepage der Verbraucherzentrale veröffentlicht
  • Der beispielhafte Saisonkalender vom Bundeszentrum für Ernährung
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  • Im kulinarischen Reiseführer von essen & trinken wird Etzenricht in der Oberpfalz als Genussort vorgestellt.
    Der Beutnerhof in Etzenricht präsentiert im Hofladen und bei Wochenmärkten ausschließlich frisches
    saisonales Gemüse und Obst aus eigenem Anbau. Ein übersichtlicher Saisonkalender hilft bei der Auswahl.

 

Feldlerche-Frank-Derer-LBV-BildarchivFeldlerche — Vogel des Jahres 2019    Foto: Frank Derer LBV

Ackerbau und Artenvielfalt:

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Buchtitel Die Wiese - Jan Haft ……………………………………………………….

Ackerbau und Bodenschutz:

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Bemerkenswerte Leserbriefe
Nachhaltigkeit

Wir müssen Wege finden, die Regenmengen besser zurückzuhalten…. Die Natur stellt viele Funktionen bereit, die wir vernachlässigt oder ignoriert haben. Bei den Böden haben wir vielleicht an Nahrungsmittel gedacht, beim Wald primär ans Holz – aber der Boden kann auch ein Wasserspeicher sein. Beim Hochwasserschutz hat man oft Dämme gebaut und dazu viele Flüsse kanalisiert. Dagegen sieht man jetzt stärker die Bedeutung der Auen, die bei Überschwemmungen sehr viel Wasser aufnehmen können. Auch Moore können als Wasserspeicher dienen…. Auch Wälder könnten anders bewirtschaftet mehr Wasser speichern.
Prof. dr. cLAUDIA pahl-wostl, sz  24. August 2021

 

Boden ist Leben

Einladung zum Bodentag 2019

(Einladung zum 4. Bodentag 2019, ‚IG gesunder Boden‘).

Unter dem Titel ‚Mensch trifft Boden‘ hat die IG einen erfahrenswerten Bodenentdeckungspfad angelegt,
um die Wertschätzung des Bodens hervorzuheben.

 

Tierhaltung an der Natur orientiert

      • Wesensgerechte Viehzucht auf dem HOF STOLZE KUH
      • „Mit der Natur die Landwirtschaft sinnvoll für die nächste Generation zu betreiben“ stehen die Milchprodukte der Marke Sternenfair aus Oberbayern für einen fairen Milchpreis und regionales Wirtschaften. Sie haben das Siegel für bienenfreundliche Flächenbewirtschaftung von den Europäischen  Berufsimkern verliehen bekommen, das die Landwirte bisher als einzige auf ihren Produkten verwenden dürfen. Vorraussetzungen dafür sind neben den Umweltprojekten auch GVO-freie Fütterung, keine Futtermittel aus Übersee, Verbot der Anwendung von Totalherbiziden (Glyphosat), Verbot bienenschädlicher Pflanzenschutzmittel (Neonicotinoide), hoher Grünlandanteil in der Fütterung der Kühe…
      • Interessante Daten zur Weidetierhaltung auf ‚BR Podcast RADIOREPORTAGE':  „Selten gesichtet – Warum sind kaum Milchkühe auf der Weide?“

Gasthäuser und Wirtschaften mit besonderem Anspruch

      • Als wohltuende Oase der Ausgeglichenheit zeigt sich der Pausnhof im Bayerischen Wald. Die Küche des Biohotels lebt von der genussreichen Wertschätzung für regionale und saisonale Lebensmittel. An diesem Ort und mit diesen Menschen wird Natürlichkeit spürbar.
      • Auf der Fahrt in oberbayerische Moorgebiete wie dem Schönramer Filz empfiehlt es sich Station zu halten im Gasthaus Unterwirt. Zimmer, Biergarten, Gastgeber und eine regional authentische Küche mit hohem Anspruch passen hier gut zu einander.
      • Alain Passard vom Restaurant L’Arpège lenkt den kulinarischen Fokus auf saisonales Gemüse. Aroma und Geschmack bringen die Kräuter aus seinen eigenen Gärten.
      • Essen & Genießen in einer inspirierenden Atmosphäre. Auf WildLand Natural Resort wird saisonale und regionale Küche in schöner Landschaft zum Erlebnis.

 

Sachlicher Informationsteil

      • Selbstversorgungsgrad von Gemüse und Obst in Deutschland (ZDF Plan B, 11. Juli 2020)
        Gemüse: 36%
        Obst: 22%
        Kartoffeln:138%
      • Das EU-Qualitätskennzeichen geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) Logo geschützte Ursprungsbezist ein Instrument um Regionalität ablesen zu können. Dabei müssen alle drei Produktionsschritte in der Region erfolgen, das sind – Erzeugung, Verarbeitung, Herstellung – .
      • Bei den sehr viel weniger streng geographisch geschützen Angaben (g.g.A.) ist bereits ein Produktionsschritt ausreichend und es kann beispielsweise bei der Herstellung eines Produkts in einer benannten Region die Rohware aus der ganzen Welt dazu gekauft werden.
      • Landwirtschaft, Klima und Hochwasserschutz
        Besonders das System der ökologischen Landwirtschaft achtet mit ihren Anbaumethoden auf das Bodenleben und fördert durch die Anreicherung von organischer Substanz den Humusaufbau. Die gestartete Initiative Humus aufbauen – Klima schützen hat zum Ziel in konventionellen Betrieben der Bodendegradation etwas dagegen zu setzen als auch in Bio-Betrieben eine noch deutlichere Humusmehrung zu erreichen.

 

Bücher zum Thema

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    • „Die besten Rezepte für heimische Gemüse“, 2020, (Bassermann Verlag)
    • „Regional Essen. Das Kochbuch für heimische Lebensmittel“, Barbara A. Schmid, Aaron Waltl, (Kneipp Verlag Wien)
    • „Die ganze Pflanze. 60-Zero-Waste-Rezepte mit Blatt…& Stiel“, S. Kreihe, Fotografie: A. Andersone (Christian-Verlag)
    • „Rettet den Boden. Warum wir um das Leben unter unseren Füssen kämpfen müssen“, Florian Schwinn (Westend)
    • „Der Boden. Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel“, Susanne Dohrn (Ch. Links Verlag, Berlin)
    • „Unser Boden. Wie wir den Grund unserer Existenz retten“, NATIONAL GEOGRAPHIC, November 2020