Vogelschutz

Lebensraum Fluss

Sonntag, 1. Februar 2015     –     Beobachtung an der fließenden Donau                                                                                   Seeadler, Graureiher, Silberreiher, Kormoran, Gänsesäger, Enten, …

 

Ressorts für den Großen Brachvogel, Kiebitz und Bekassine

Die Bestände von Großem Brachvogel, Kiebitz und Bekassine werden an ihren angestammten Plätzen in den Donauwiesen seit 35 Jahren gezählt und beobachtet. Ihr langsames Aussterben soll mit unserem Projekt Naturraum-Donautal umgekehrt werden.


Durch den Landschaftspflegeverband Straubing-Bogen und die Kulturlandstiftung für den Bereich Deggendorf wird versucht mit Hilfe von PiK (Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen) konkrete Schutzmaßnahmen für die Wiesenbrüter zu erreichen.

Brachvogel-bKiebitz Brachvogel-aBrachvogel

Wiesenweihen – Projekt im Donauraum

Ein der Habitatstruktur der Wiesenweihe entsprechender extensiver Wiesenbereich, baumlos und weitläufig, als natürlicher Brutraum für die bodenbrütende Greifvogelart Wiesenweihe.

Vogel - Wiesenweihe

Zugvogel – Route und Rastplätze

Da die fließende Donau nicht zufriert, ist der Streckenabschnitt zwischen Straubing und Vilshofen für Wasservögel, die dringend offene Wasserflächen benötigen, eine wichtige Raststation auf den europäischen Vogelzugrouten
(LBV, 2008)

Hier holen sich z.B. Gänsesäger und Schellenten ihre Nahrung aus dem Fluss, die, wie andere Wintergäste aus dem hohen Norden, zum Überwintern kommen.

Graureiher – Kolonie in Kleinschwarzach

Lebensraum und sukzessive Wiederherstellung eines Umfeldes für die Graureiher – Kolonie in Kleinschwarzach. Wiederherstellen der charakteristisch mäandrierenden Gewässermorphologie der Schwarzach im Unterlauf und Mündungsbereich mit entsprechendem Ausuferungsvermögen.

 

Erlebnis Fluss

Sonntag, 19. Juli 2015     –     Beobachtung entlang der Donau                                                                                                               Biber, Eisvogel, Graureiher, Haubentaucher, …

 

Storchenparadies

Wiederansiedlung von Störchen auf den landwirtschaftlich genutzten Donauvorland-Wiesen und -Äckern bei Stephansposching.
Großflächige Wiedervernässung der Möselwiesen.

In der Kindheit war der Anblick von Störchen ein vertrautes Bild. Sie waren Teil des dörflichen Lebens und bildeten zusammen mit Kirche, Pfarrhaus und Gastwirtschaft ein harmonisches Gesamtensemble.
Der Weg zum Fluss war gesäumt von Feldern und Wiesen, auf denen diese prächtigen Tiere beobachtet werden konnten.

Karte für das Naturhabitat für Störche

Storchland_004 storchstolz

 

Eisvogelrefugium

Verbesserung der Lebensbedingungen für den Eisvogel im Einzugsgebiet der Donau. In das Gesamtkonzept sind die seitlichen Zuflüsse (Große Laaber, Kleine Laaber, Aitrach, Große Ohe, Vils…) und deren Mündungsgebiete mit einzubeziehen.

Grafische Darstellung des EisvogelhabitatsIm konkreten Zielgebiet: Aktivierung eines Brut- und Nahrungshabitats.

Standort: Donauinsel bei Entau, Landkreis Straubing – Bogen

Der schillernde Eisvogel, ein Kronjuwel klarer Flüsse und Auen steht als Bioindikator für intakte Fließgewässer. Seiner Schönheit und Farbenpracht wegen wird er gern als „fliegender Edelstein““ bezeichnet.
Zeichnung eines Eisvogels

von allen Wäldern aber ist der Wald von Fontainebleau ein Denkmal des Waldes.
Victor Hugo

 

Der Forêt de Fontainebleau … ist ein von Menschen kaum berührtes Naturparadies, ein wildwachsendes Arkadien, eine Welt gleichsam im Urzustand, ohne die Spuren der Zivilisation und die Zeichen irgendeiner ökonomischen Nutzung. Ein wahrer Märchenwald.
Manfred Schwarz, SZ, 13.08.09