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hist-faehre_sposch141016Artikel in ‚DEGGENDORF aktuell‘ vom Donnerstag, 13.10.2016


Artikel_Vils_21-04-16_2Artikel in der Passauer Neuen Presse (PNP) v. 21. 4. 2016 + v. 26. 4. 2016 in der Landauer Neuen Presse


Artikel in der Passauer Neuen PresseArtikel in der Passauer Neuen Presse (PNP) v. 16.2.2013


Artikel in der Passauer Neuen Presse (PNP) im Juni 2010Artikel in der Passauer Neuen Presse (PNP) im Juni 2010


Artikel in der Passauer Neuen Presse (PNP) im November 2009 Artikel in der Passauer Neuen Presse (PNP) im November 2009


brief an die dz - 4.4.2013 - ThumbnailBrief an die DZ – 4.4.2013


Karin Lein und Gerhard Perschl stellten 2009 ein neues, unabhängiges Konzept zur Renaturierung der Donau vor. Die beiden setzen anstelle der bisher diskutierten Varianten A oder C 2.80 auf „minus A“: die Renaturierung der bislang eher kanalisierten Donau.

Damit zeigt sich auch schon die Besonderheit an dem Projektvorschlag von Karin Lein und Gerhard Perschl: Sie wollen Naturschutz, Tourismus, Wirtschaft und Hochwasserschutz in Einklang bringen. Und dies über die Grenze hinweg von Straubing bis Aschach in Oberösterreich. Karin Lein und Gerhard Perschl im Regiowiki

 

 Die Autorin Liane Laschtuvka-Reyes hat in ihrem Buch ‚Wollen wir so leben?‘ auf spannende Weise unser Projekt aufgenommen:

Naturräume als Lebensräume für den Menschen

Modelle wie das Projekt zur Renaturierung der Donau im noch einzigen freifließenden Bereich zwischen Straubing in Bayern und Aschach in Österreich sind lebensrettende Zukunftsprojekte für alle Lebewesen, auch dem Menschen. Hier wird gezeigt, wie eine naturgemäße Umwelt allen Bedürfnissen gerecht werden könnte. Die Seele findet Erholung, damit dient das Konzept den Bewohnern und dem Tourismus. Tiere und Pflanzen haben Raum, die Au wird erhalten, damit fördert es die Umweltreinhaltung, zugleich den Hochwasserschutz. Das Konzept beschreibt bestehende touristische Möglichkeiten wie z.B. Aussichtsturm über Naturschutzgebiete für Weihen, Graureiher und Störche, Erlebnisfähre, Flusscafe, Auen-Erlebnisweg, Baumhäuser und die kulturellen Möglichkeiten wie z.B. Konzert und Klangexperimente. Der Artenvielfalt entspricht die Vielfalt der Ideen und Aktivitätsräume für Existenzgründer und Gewerbetreibende. Das Miteinander des Engagements für Heimat am Fluss fördert die Region in ihrer Lebensqualität.
Ohne wilde Lebensräume kann sich die vernutzte menschliche Psyche nicht regenerieren. Ohne naturbelassene Bereiche im direkten Wohnumfeld können Kinder nicht gesund aufwachsen und gewinnen keine Ressourcen für inneren Ausgleich und Erholung…  Wo z.B. freifließende Bäche und Flüsse keinen Raum erhalten, zieht sich das Leben zurück. …
Unsere innere Natur ist es, die sich wiederfindet in der Natur draußen. Dies bringt Entspannung und zugleich neue Kraft.

Ausschnitt aus: LASCHTUVKA-REYES, L. (2012): Wollen wir so leben? Von gesellschaftlicher Programmierung zu archaischem Wissen.- 1. Aufl., Halle. S.235-236